Über uns

Der Arbeitskreis gegen die Rentenversicherungspflicht für Selbständige (AK Rentenpflicht) ist ein Zusammenschluss von Selbständigen und Arbeitnehmern, der sich gegen die Pläne des Bundesarbeitsministeriums engagiert.

Zusammengebracht hat uns die von Tim Wessels eingereichte E-Petition „Keine Rentenversicherungspflicht für Selbständige“ auf der Website des Deutschen Bundestages. Innerhalb von nur zwei Wochen wurde sie von über 80 000 Bürgern online unterzeichnet. Da die Grenze von 50 000 Mitzeichnern überschritten wurde, wird zu dem Thema am 15. Oktober 2012 eine öffentliche Sitzung des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestags stattfinden.

Die erfolgreiche Petition ist ein wichtiger Schritt. Sie wird jedoch allein kaum ausreichen, um die Umsetzung der Pläne zu verhindern. Daher leisten wir gemeinsam Medienarbeit, stellen den Kontakt zu Politikern her, organisieren Veranstaltungen und zeigen Lösungswege auf.

Im Juni 2012 konnten wir einen ersten wichtigen Erfolg verbuchen: Die AK-Mitglieder Tim Wessels, Hauptpetent, und Dr. Andreas Lutz, Betreiber von www.gruendungszuschuss.de und Vorstandsvorsitzender des VGSD, wurden zu einem Gespräch mit Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen eingeladen, um ihre Kritik vorzubringen. Beim ersten Treffen wurden unter anderem zwei weitere Gesprächstermine vereinbart.

Wir freuen uns über weitere Unterstützung. Wenn Sie den AK Rentenpflicht aktiv unterstützen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

 

3 Responses to Über uns

  1. Reiner sagt:

    Meiner Meinung nach, möchte der deutsche Staat gar keine Selbstständigen mehr haben, oder zumindest nur die die schon im ersten Geschäftsjahr ein Millionenunternehmen mit Millionenumsätzen haben (Achtung: Ironie;)

    Nein, jeder soll brav einem Angestellten Verhältnis nachgehen und sich munter ausbeuten lassen(zu Niedriglohntarifen), um wenigstens der Generation die jetzt im Rentenalter ist, die Renten abzusichern, oder eben die nächste Milliardenhilfe die in ein anderes EU Land geht, zu finanzieren.

    Kann das wirklich der Weisheit letzter Schluß sein?

    Zahlt ein Selbstständiger nicht genug Steuern?

    Zudem: auch die Regelung der Krankenversicherung ist denkbar schlecht gelöst….

    Zeigen Sie mir bitte den Selbstständigen der von Anfang an um die 1300 Euro monatlich verdient!

    Zeigen Sie mir den, ich bin wirklich neugierig!

    Und das ist schon das „verminderte“ Einkommen als Selbstständiger, von dem eine gesetzliche Krankenkasse aus geht !

    Also muss jeder hauptberuflich Selbstständige (weibl) mindestens 224 Euro monatlich für die gesetzliche Krankenversicherung zahlen !

    Die Krankenversicherung interessiert es sprichwörtlich einen Dreck, wie Sie die Summe aufbringen und ob Sie tatsächlich soviel verdienen.

    Hauptsache Sie bringen sie auf. Und aus.

    „Ja dann versichern Sie sich halt privat…“

    genau.

    Mit einer hohen Selbstbeteiligung von 600-1000 Euro
    im Monat geht das bestimmt auch;)

    sicher.

    Ich könnte unendlich weiter ausholen, aber es macht mich wirklich müde, wie einem hier „die Knüppel zwischen die Beine geworfen werden“

    Und eine Frau von der Leyen macht es nicht besser
    mit Ihren neun mal klugen neuen „innovativen Ideen, Einfällen und Eingebungen wie sie die deutsche Welt vermeintlich besser machen kann.

    Für mich steht es fest das der deutsche Staat keine Selbstständigen WILL.

    So ist das.

    Wer sollte sonst die Rentner und die Milliardenhilfen finanzieren?

    MfG
    Reiner

  2. Nora sagt:

    Meine Bitte an alle Kommentatoren:

    Es ist verständlich, dass jeder gern erst einmal Dampf ablassen möchte. Jeder hat da so seine eigenen Erlebnisse.

    Wenn wir jedoch etwas im gemeinsamen Interesse erreichen wollen, ist Dampfablassen kein guter Weg.

    Wenn wir die Diskussion sachlich, fachlich kompetent und möglichst ohne Polemik führen, steigen unsere Chancen erheblich. Lieber zielgerichtet und weniger emotional diskutieren, auch wenn das nicht immer leicht ist.

    Als Facebook-Nichtnutzer bin ich froh, diese Site mit RSS-Feed jetzt gefunden zu haben. Bitte macht weiter so und denkt auch an all diejenigen, die FB nicht nutzen und trotzdem gern mithelfen möchten.

    Gruß
    Nora

  3. iris sagt:

    Schade, dass das Thema seit 2012 nicht intensiv weiter bearbeitet wurde; zumindest ist für mich keine Fortsetzung erkennbar (lasse mich gerne korrigieren).
    Denn meines Wissens droht die Einführung der Rentenpflicht weiterhin. Ich hoffe auf weitere erfolgreiche Initiativen und bringe mich gerne mit eigenen Beiträgen ein, zunächst bei einem der nächsten vgsd-Treffen im Februar.
    Auf den Vortrag zur Berufsunfähigkeitsabsicherung in Hamburg bin ich sehr gespannt, da deren Finanzierung ja den Spielraum für die Altersvorsorge erheblich einengt, ebenso wie die hohen Krankenversicherungsbeiträge für Selbständige, welche sämtliche Beiträge bekanntlich zu 100% selbst tragen müssen – im Gegensatz zu Angestellten, Beamten und Politikern.
    Ich finde es z.B. wichtig, geeignete – solide -Vorsorgeformen (insbesondere Immobilien oder Betriebsvermögen) selbst zu bestimmen und diese steuerlich genau so zu begünstigen wie z.B. Beiträge an Versicherungen oder Versorgungswerke (mit gleichem Maximalbetrag). Bisher wird eindeutig die Versicherungsbranche bevorzugt, ohne sachliche Begründung. Selbständige haben wesentlich höhere Risiken zu tragen als Angestellte und Beamte, sollten daher im Gegenzug eine gewisse Wahlfreiheit haben. Sie sollten eine Vorsorgeform wählen können, über die sie im Notfall schon während der Erwerbsphase disponieren können, um Liquiditätsengpässe zu überbrücken anstatt in der Insolvenz zu landen, z.B. bei schwerer Erkrankung, deren private Absicherung ja sehr teuer und damit oft nicht finanzierbar ist, v.a. für Solo-Selbständige und Kleinunternehmer.
    Viele Selbständige – gerade die mit weniger vermögender Herkunft – haben oft jahrelang BAfÖG-Schulden abzuzahlen und zudem hohe Beiträge (s.o.) und Risiken zu tragen.

    Falls jemand über aktuelle sozialpolitische Pläne informiert ist, wäre ich sehr dankbar für entsprechende Infos. Diese könnten auch als Grundlage für weitere Aktionen gegen die Rentenpflicht dienen, z.B. durch Kontakte mit aufgeschlossenen Politikern und Journalisten.

    Über Mitteilungen an imz@live.de würde ich mich freuen.

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